22.04. Brucilla gesucht!!!

Brucilla – Gesucht und Gefunden!

Brucillas Entführungsvideo steckte uns noch in den Knochen als wir uns am vergangenen Samstag, auf den Weg zum Alexanderplatz machten um die knuddeligste Vereins-Hai-Dame Berlins aus den Fängen des geheimnisvollen Schurkens Mr. X zu retten. Dort angekommen, haben wir uns mit vielen anderen tapferen und hoch motivierten Mitgliedern zu den „Mr. X-Jäger“ zusammengeschlossen.

Der Grundstein für eine erfolgreiche Rettungsaktion war gelegt!

Ausgerüstet mit Handy, einer Berliner Netzkarte, einer Liste 20 ominöser Asiatischer Restaurants und einem Stift warteten wir gespannt auf einen Hinweis von Mr. X.

Dieser ließ nicht lange auf sich warten. Wir erhielten eine schaurige Sprachnachricht die uns fast das Blut in den Adern gefrieren ließ: „Haifischsuppe! Haifischsuppe! Haifischsuppe!“, gefolgt von dem ersten Bildhinweis.

Nach kurzem, dennoch intensivem Absuchen der Gegend, konnten wir uns dann zum ersten Mal ein wenig entspannen und stärken. Mr. X. war nirgends zu sehen.

An diesem Punkt gab es kurz kleine Unstimmigkeiten innerhalb unserer Gruppe. Ein Teammittglied wäre gerne in einem gemütlichen, warmen, einladenden Lokal eingekehrt; wurde aber 3 zu 1 überstimmt. Entsprechend haben wir uns mit Blick auf Seoulskitchen bei Nieselregen, Wind und kühlen Temperaturen niedergelassen. Das Ziel, Brucilla zu retten immer vor Augen! :)

Zwischenzeitlich gab es seitens Mr. X natürlich eine ganze Reihe von Hinweisen und Nachrichten. Die arme Brucilla musste eine Menge ertragen. Sie wurde vom Alexanderplatz über den U-Bahnhof Mockernbrücke, einem Standort in Neuköln, den U-Bahnhöfen Stadtmitte, Oranienburgerstr. und Nordbahnhof zu den verschiedensten Restaurants gebracht und dort von dem fiesen Mr. X als Beilage angeboten. Regelmäßig stockte uns der Atem wenn ein neues Bild auf dem Handydisplay erschien. Unsere arme Brucilla! Und das alles auch noch in einem Rucksack! Nicht nur fies, sondern auch nicht artgerecht!

Ein Glück, dass Haifischsuppe in Berlin nicht sonderlich beliebt ist und die Restaurants diese entsprechend nicht auf den Speisekarten hatten.

Als uns die Nachricht erreichte Mr. X sei am Oranienburger Tor, beschlossen wir uns neu zu positionieren. Das von uns bewachte Restaurant hatte schließlich noch geschlossen, da konnten wir es wohl wagen unsere Stellung aufzugeben.

Wir beschlossen uns in Richtung Prenzlauer Berg zu begeben. Also wieder ab in die S-Bahn!

Just als wir uns also auf dem Weg zur Prenzlauer Allee machten, bekamen wir von Mr. X eine Nachricht mit diesem Bild:

Die Aufregung stieg! Würden wir ihn noch einholen können? Würden wir ihn vielleicht sogar erwischen?

Unverzüglich machten wir uns auf den Weg zur Weltzeituhr, waren aber leider zu spät. Mr. X war uns, samt Rucksack und Brucilla, einen Schritt voraus. Gleich darauf wurde durch den nächsten Hinweis klar, Mr. X war auf dem Weg nach Kreuzberg. Nun begann der wirklich spannende Teil.

Die verschiedenen Gruppen der „Mr. X-Jäger“ begannen sich über Whatsapp zu organisieren und Stück für Stück als Team zu arbeiten. Von einer Gruppe erhielten wir eine Karte mit den Standorten der ominösen Restaurants. Diverse andere Gruppe teilten Ihre Positionen mit. Es wurde sich rege über Strategien, Vorgehensweisen und die potenziell nächsten Anlaufstellen von Mr. X ausgetauscht.

Nach kurzer Beratung entschieden wir uns zu Seoulkitchen zu fahren. Auf ging es zum U-Bahnhof Warschauer Straße!

Natürlich wurde nichts dem Zufall überlassen. Während auf der einen Seite fleißig an der besten Route gefeilt wurde, hielt man auf der anderen Seite konstant Ausschau.

Auch Hürden wir mehrfaches Verfahren, das sich auf der falschen Bahnsteigseite oder im falschen Zug wiederzufinden etc. konnte uns nichts anhaben. Es ging ja schließlich um Brucilla!

Irgendwann erreichten wir dann unser angepeiltes Ziel.

Hier würde Brucilla schon einmal nicht als Beilage enden!

Zunächst sah es nicht danach aus. Ein Glück nur, dass es auch im Asia Dream keine Haifischsuppe gibt.
Etwas ernüchtert saßen wir nun in der Bahn und überlegten uns, was der Nächste Schritt sein könnte. Dann änderte sich alles blitz schnell. Bei der Einfahrt in den Bahnhof Prenzlauer Allee sahen wir Mr. X mit seinem Rucksack am Bahnsteig stehen. Wir stürmten raus und rannten auf ihn zu. Das Team von Michelle hatte Mr. X schon kurz vor uns gestellt und hielt ihn, der noch immer im Besitz von Brucilla war, in Schach. Wir durften die Kuschelhaidame dann befreien und sie endlich liebevoll und artgerecht kuscheln und knuddeln. Es war ein Fest!

Zu guter Letzt sind wir dann alle zusammen zurück zum Alexanderplatz gefahren um uns mit all den anderen „Mr. X-Jägern“ zu treffen und noch ein wenig zu feiern. Mr. X durfte sogar dabei sein. Wir sind uns ganz sicher, dass er seine Lektion gelernt hat, geläutert ist und Brucilla nun genauso ins Herz geschlossen hat wie wir.

Diese drei stolzen Haie bedanken sich ganz herzlich für einen super Tag und freuen sich schon auf das nächste „Hai-Abenteuer“.

Lillas

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